Alle Beiträge von 

Ernst Böhme

Historiker

Ein Künstlerlexikon der ganz besonderen Art!

Rezension zum Göttinger Künstlerlexikon von Thomas Appel

„…ist aber drinnenplieben und von etzlichen Turken erschoßen.“

Zwei Schicksale aus den Türkenkriegen in Göttingen und Umgebung

„Hermann Hirsch (1861-1934) – ein jüdischer Maler in Göttingen“

Aus Anlass des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Gemälde mit Geschichte

„Göttinger Stadtgeschichte im Bild. Die Belagerungen im Dreißigjährigen Krieg 1626 und 1641.“

Heraus zum 1. Mai?

Unter diesem traditionsreichen Motto finden in Göttingen wie in vielen anderen Städten seit Jahrzehnten Demonstrationen der Gewerkschaften zum „Tag der Arbeit“ am 1. Mai statt. In diesem Jahr muss im Zeichen der weltweiten Corona-Pandemie das hinter diesem Aufruf sonst übliche Ausrufe- durch ein Fragezeichen ersetzt werden. In Göttingen und an den meisten Orten wird es in diesem Jahr keine offiziellen Veranstaltungen geben.

Nisht derbrente shaytn!

Unter diesem Titel – auf Deutsch „Nicht verbrannte Scheite“ – erschien von dem Autor Mordechai Wolf Bernstein im Jahr 1956 in Buenos Aires ein Buch in jiddischer Sprache.

Von der Altertums-
sammlung zur „Volksbildungs-
stätte“

Moriz Heyne, Professor für Germanistik an der Georg-August-Universität, gründete 1889 die Göttinger Altertumssammlung ganz im Stile seiner Zeit. Es war eine Sammelstelle für Göttinger „Altertümer“, d. h. dingliche Zeugnisse zur Geschichte der Stadt und ihres Umlandes.

Zum Wohl!

Kürzlich wurde dem Museum eine Getränkekarte der „Göttinger Ratsweinstube“ im ehrwürdigen Göttinger Rathaus aus der Zeit unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg geschenkt.

„….mit meinem guten Namen“

Der Gebrauch der Schrift gilt gemeinhin als Kennzeichen menschlicher Hochkulturen. Die Kulturtechnik des Schreibens trennt die eigentliche Geschichte der Menschheit von der schriftlosen Vor- und Frühgeschichte. So wichtig und hochgeschätzt die Kunst des Schreibens auch ist, so lästig kann diese Tätigkeit werden – vor allem wenn es um sich ständig wiederholende oder gleichförmige Texte geht.

„An die ferne Geliebte“

„An die ferne Geliebte“ ist der Titel eines Liederzyklus Ludwig van Beethovens. „An die ferne Geliebte“ ist genauer gesagt der Titel des ersten Liederzyklus überhaupt in der Musikgeschichte. Und „An die ferne Geliebte“ war der Titel eines Konzerts im Städtischen Museum mit diesem Zyklus und anderen Liedern Beethovens. Beethoven, der Schöpfer der großen Symphonien, beherrschte auch die „kleine Form“ des Liedes in genialer Weise.

Heraus zum 1. Mai?

Der erste Mai als Feiertag, vor allem aber als Kampftag der Arbeiterschaft hat eine über hundert...

Nisht derbrente shaytn!

Nisht derbrente shaytn!

Es ist, wie im Jiddischen üblich, in hebräischen Lettern gesetzt, und enthält u. a. eine...

Kreativität in Ton

Kreativität in Ton

Vor kurzem erhielt das Museum als private Schenkung eine Tonschale aus der Werkstatt der Töpfermeisterin Eva Kumpmann. Es handelt sich um ein hübsches, qualitativ hochwertiges Stück ganz im Stil der 60er Jahre und stellt eine gute Ergänzung der bereits in der Museumssammlung befindlichen Objekte aus der Kumpmann-Werkstatt dar.

mehr lesen

Die Dinge des Lebens – Chanson von Barbara bis Brel

Unter diesem weitgespannten Motto präsentierten Angelika Campos de Melo (Gesang und Gitarre) und Michael Schäfer am Klavier bei einem Matinee-Konzert im Städtischen Museum die faszinierende Welt des französischen Chansons. Die melancholischen Lieder über Liebe, Leid und Verlust trafen sichtlich den Nerv des Publikums im mit 80 Personen vollbesetzten Tapetensaal.

mehr lesen

Besuch aus Paris zur Eröffnung der Ausstellung „Barbara 1964“

Bei der Eröffnung der Ausstellung „Barbara 1964“ am Internationalen Museumstag, Sonntag, 22. Mai, im Städtischen Museum war der Andrang mit über 250 interessierten Besuchern überwältigend. Der anlässlich der Ausstellung in einen Barbara-Salon verwandelte Tapetensaal konnte die Menschen nicht fassen, so dass viele Besucher im Foyer Platz nehmen mussten.

mehr lesen
Ein Haarmedaillon von Adolf Elissen

Ein Haarmedaillon von Adolf Elissen

    Ein kleiner, nahezu quadratischer, schwarz lackierter Holzrahmen. In der Mitte hinter Glas eine feine, hellblonde Haarlocke, offenbar von einem Kinderkopf. Drumherum, mit einem Faden umwickelt, ein Kranz aus kräftigem, braunem Haar, wahrscheinlich vom...

mehr lesen
DAS GERÜST IST WEG!

DAS GERÜST IST WEG!

Das ist das Erste, was auffällt, wenn man im Ritterplan auf das Museum blickt: Das Gerüst ist weg! Zum Vorschein ist eine Fassade gekommen, deren Anblick gelinde gesagt gewöhnungsbedürftig ist. Das Fachwerk bunt gemischt aus altem und neuem Holz, die Gefache scheckig, die Fenster gerahmt von einfachen Latten, im Erdgeschoss eine prosaische Baustellentür aus Metall.

mehr lesen