12. April 2018

Stadt. Macht. Glaube. Göttingen im 16. Jahrhundert

Neue Ausstellung

Die Sammlung sakraler Kirchenkunst ist nun Teil der Ausstellung: Stadt. Macht. Glaube. Göttingen im 16. Jahrhundert. Jetzt neu, ergänzen ausgewählte stadtgeschichtliche Objekte diese Ausstellung und erlauben Einblicke in das Leben der Göttinger vor 400 Jahren.

Es ist eine bewegte Zeit voller Veränderungen und Umbrüchen in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Glaube. Erfindungen, die bereits seit 1400 entstanden, entfalten ab 1500 erst richtig ihre Wirkung. Der Buchdruck mit beweglichen Lettern verbreitet Wissen innerhalb kürzester Zeit. Die Entdeckung und Eroberung neuer Länder und Kontinente wandeln in Europa das Verständnis von Raum und Zeit. Die Ideen der Reformation verändern das Verhältnis der Menschen zum Glauben und zur Kirche. Sie bieten aber auch den Vorwand für Kriege unter denen die Bevölkerung leidet. Der Aufbau der Gesellschaft gerät in Bewegung. Auch Göttingen erlebt entscheidende Veränderungen. Erstmals gibt es Versuche ein Schulsystem für Jungen und Mädchen einzuführen. Nicht alle Pläne werden, zumeist aus finanziellen Gründen, umgesetzt. Ein Anfang ist aber gemacht.

Feder und Tinte stehen bereit, Schreiben wie im 16. Jahrhundert kann ausprobiert werden, Kinder finden Bücher rund um dieses Thema und Ausmalbögen.

Mit Stadt. Macht. Glaube zeigt das Städtische Museum wieder ein stadtgeschichtliche Präsentation. Durch die Sanierungsmaßnahmen ist dies leider nur auf einem begrenzten Raum möglich. Der Eintritt ist frei.

Stadt. Macht. Glaube. Göttingen im 16. Jahrhundert

Zurück aus dem Landesmuseum Braunschweig: Die Emporenmalerei aus der Nikolaikirche. Abbildung: Foto Malsch

Stadt. Macht. Glaube. Göttingen im 16. Jahrhundert

Ohrlöffel und Ringe, Schalen und Gläser zeugen von den gut ausgestatteten Haushalten der Kaufleute rund um den Marktplatz. Abbildung: Foto Malsch

Stadt. Macht. Glaube. Göttingen im 16. Jahrhundert

Der Buchdruck verändert und ermöglicht vieles im 16. Jahrhundert. Abbildung: Foto Malsch