Sonderausstellung


1529 - Aufruhr und Umbruch

      9. April - 31. Dezember 2017

1529
Aufruhr und Umbruch

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August 1529. Eine tödliche Seuche zieht durch das Land und bedroht auch die Stadt Göttingen. Der Rat beschließt, etwas dagegen zu unternehmen. Mit einer Prozession soll um Schutz und Gottes Hilfe für Stadt und Bewohner gebeten werden. Während der Prozession kommt es plötzlich zu einem Tumult: Eine Gruppe um die Handwerkergilde der "Neuen Wollenweber" fängt an, während der Prozession laut ein Kirchenlied Martin Luthers auf Deutsch zu singen.

Am 24. August 1529, zwölf Jahre nach der Veröffentlichung der Thesen Martin Luthers, prallen in Göttingen an diesem Tag plötzlich Alte Kirche und Reformation aufeinander. Schon wenige Wochen später hat sich die Reformation ohne gewaltsame Ausschreitungen durchgesetzt.

Die Sonderausstellung 1529 – Aufruhr und Umbruch schildert abwechslungsreich die Hintergründe, die zur Reformation in Göttingen führen. Bisher noch nie gezeigte Objekte geben Einblicke in die Ereignisse im Göttinger Reformationsjahr 1529. Aufruhr, Umbruch und Einigung stehen dabei im Zentrum. Medienstationen bieten anregende Informationen darüber, was Jahrhunderte alte Objekte uns heute über die Menschen der Reformationszeit sagen können.

Die Ausstellung erfragt die politischen, kulturellen und religiösen Bedingungen, unter denen die Menschen damals handelten. Dafür wird die für Niedersachsen einmalige Sammlung zur Kirchenkunst in ein neues Licht gesetzt. Einzigartige Objekte, von Experten befragt und beschrieben, werden eingängig an Audiostationen erläutert. Das Denken und Handeln der Menschen in Göttingen – vor und nach der Reformation – steht bei dieser Ausstellung im Mittelpunkt.




   
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