Sonderausstellung


Sonderausstellung Barbara 1964

      22. Mai - 27. November 2016

Barbara 1964

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Sommer 1964: Im Jungen Theater Göttingen, damals noch an der Geismar Landstraße beheimatet, tritt eine Chansonsängerin aus Paris auf. Ihr Künstlername ist Barbara. Ein Versäumnis, ein Klavier und ein Flügel führen dazu, dass Barbara im Garten des Jungen Theaters ein Lied textet. Das Lied heißt GÖTTINGEN. In Frankreich wird es ein großer Erfolg. Das Lied, ein Bekenntnis zur Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich, entwickelt sich zu einem Symbol der jungen, erst 1963 durch den Élysée-Vertrag offiziell besiegelten deutsch-französischen Freundschaft.

In Frankreich immer noch populär, ist das Göttingen-Lied in Deutschland kaum und in Göttingen nur wenig bekannt. Das möchte diese Ausstellung ändern.

Die Sonderausstellung erklärt, warum Barbara eigentlich gar nicht in Deutschland auftreten wollte. Sie zeigt, warum dann dieses Lied in Göttingen entstand und warum es nicht in Vergessenheit geraten sollte. Zeitzeugen erinnern sich und schildern ihren persönlichen Blick auf dieses im Nachhinein historische Ereignis.

Zur Ausstellung ist eine Broschüre erschienen, die im Museum zum Preis von 10,00 EUR erhältlich ist.