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Sonderausstellung 1968

      Freitag 24. August 2018

Die 68er-Bewegung und ihre Folgen

Podiumsdiskussion

Mit Harald Noack, Walther Theuerkauf und Rolf Vieten. Moderation: Peter Aufgebauer. Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur Sonderausstellung Klappe auf! 68er Bewegung in Göttingen.

Im Jahr 1968 geriet die gesellschaftliche Ordnung der noch jungen Bundesrepublik aus den Fugen. Scheinbar unverrückbare politische Grundsätze und gesellschaftliche Konventionen wurden in Frage gestellt. Neue Formen des Protests wie Demonstrationen, Sit-Ins und Go-Ins stellten die Autoritäten in Staat, Gesellschaft und Universität vor bisher unbekannte Herausforderungen. In weiten Kreisen der Gesellschaft stießen die Studenten mit ihren Forderungen auf Unverständnis, Ablehnung und Hass. Dieser Konflikt eskalierte im Attentat auf Rudi Dutschke am 11. April 1968.

Wie aber haben einzelne Menschen diese Zeit des Auf- und Umbruchs erlebt? Die Berichte von Zeitzeugen sind oft fesselnder und aufschlussreicher als das Studium der Quellen. In der Podiumsdiskussion werden Dr. Harald Noack, später Rechtsanwalt und Notar, Walther Theuerkauf, ehemaliger Landrat in Aurich, und Rolf Vieten, früherer Oberstadtdirektor von Göttingen, aus ganz unterschiedlichen Perspektiven über das bewegte Jahr 1968 sprechen. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Peter Aufgebauer, langjähriger Dozent am Institut für Historische Landesforschung und Vorsitzender des Geschichtsvereins für Göttingen und Umgebung e. V.

Beginn 19:00 Uhr im Alten Rathaus

Der Eintritt ist frei