Rückblick 2017



1529 - Aufruhr und Umbruch

     23. April 2017

Stadt, Macht, Reformation

Soziale Konflikte und die Religionsfrage in Göttingen zwischen 1510 und 1530

Vortrag mit Dr. Arne Butt

Beginn 15.00 Uhr



Andrea Rechenberg, Kuratorin

     Sonntag 9. April 2017

1529
Aufruhr und Umbruch

Eröffnung der Sonderausstellung

Großes Interesse fand die Eröffnung der neuen Sonderausstellung im Städtischen Museum Göttingen. Sehen Sie hier eine Bildergalerie mit ausgewählten Veranstaltungsfotos, die das Göttinger Tageblatt zur Verfügung gestellt hat.

Noch mehr Fotos von der Eröffnungsveranstaltung und den gezeigten Exponaten sowie ein Filminterview mit den Ausstellungbeteiligten finden Sie beim Göttinger Tageblatt.



1529 - Aufruhr und Umbruch

     9. April - 31. Dezember 2017

1529
Aufruhr und Umbruch

Sonderausstellung

August 1529. Eine tödliche Seuche zieht durch das Land und bedroht auch die Stadt Göttingen. Der Rat beschließt, etwas dagegen zu unternehmen. Mit einer Prozession soll um Schutz und Gottes Hilfe für Stadt und Bewohner gebeten werden. Während der Prozession kommt es plötzlich zu einem Tumult: Eine Gruppe um die Handwerkergilde der "Neuen Wollenweber" fängt an, während der Prozession laut ein Kirchenlied Martin Luthers auf Deutsch zu singen.

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Sonderausstellung Barbara 1964

     30. März 2017

Barbara in der Warteschleife

Anrufer hören Chanson "Göttingen"

Im vergangenen Jahr hat das Städtische Museum mit der Sonderausstellung Barbara 1964 an die französische Sängerin und ihr berühmtes Chanson "Göttingen" erinnert. Jetzt erklingt das Lied in der Warteschleife der Göttinger Stadtverwaltung. Wer die Telefonnummer "400-0" wählt und weiterverbunden wird, hört in der Wartezeit einen Ausschnitt des Liedes. Barbara hatte das Stück, das als musikalisches Symbol der deutsch-französischen Aussöhnung und der Völkerverständigung gilt, 1964 im Rahmen eines Gastspiels in Göttingen komponiert.

Bericht im Göttinger Tageblatt (mit Tonaufnahme des Liedes)



Helga-Maria Kühn: Katharina und Erich I.

     5. März 2017

Katharina und Erich I.

Eine Fürsten-Ehe auf Augenhöhe

Katharina von Sachsen hat zusammen mit ihrem Ehemann Erich von 1496 bis 1524 das Fürstentum Calenberg-Göttingen regiert. In ihrem jüngsten Buch beschreibt die ehemalige Leiterin des Stadtarchivs Göttingen, wie aus einer unbedarften jungen Frau eine respektierte Landesfürstin wird. Mehr ...

Buchvorstellung und Lesung mit Helga-Maria Kühn

Beginn 15.00 Uhr

Der Eintritt ist frei


Thora-Vorhang aus der Göttinger Synagoge

     Februar 2017

Göttinger Thora-Vorhang

Objekt des Monats im Kulturerbe-Portal

Als gemeinsames Internetangebot von Bibliotheken, Archiven und Museen in Niedersachsen macht kulturerbe.niedersachsen.de Kulturgüter an einer Stelle für Interessierte zugänglich, wie es sonst nur in Sonderausstellungen möglich ist.

Aus den Beständen des Städtischen Museums Göttingen wurde unter anderem die überregional bedeutende Judaica-Sammlung in das Portal aufgenommen. Im Februar wurde im Kulturerbe-Portal ein Thora-Vorhang aus der Göttinger Synagoge sogar als Objekt des Monats präsentiert.



Theaterstück Die Nutznießer - "Arisierung" in Göttingen

     14. Januar 2017

Die Nutznießer - "Arisierung" in Göttingen

Theaterstück von Gesine Schmidt

Im Deutschen Theater Göttingen steht in dieser Spielzeit das Stück Die Nutznießer – "Arisierung" in Göttingen auf dem Programm. Die Premiere war am 14. Januar 2017. Das Theaterstück von Gesine Schmidt beschäftigt sich mit den systematischen Enteignungen der jüdischen Bürger in Göttingen durch die Nazis. Nach der Machtübernahme 1933 und dem Inkrafttreten der Nürnberger Gesetze 1935 wurden die deutschen Juden aus dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben verdrängt. Durch Zwangs- und Notverkäufe oder direkten Raub verloren sie ihr Eigentum – die sog. "Arisierung".

Das Städtische Museum und das Stadtarchiv Göttingen unterstützten Autorin und Theater bei der Erarbeitung und Aufführung des Stückes.



Monique Bernard: Charles de Villers. - Metz : Éditions des Paraiges, 2016

     12. Januar 2017

Charles de Villers - Ein Franzose aus Göttingen

Mittler zwischen deutscher und französischer Kultur um 1800

Sein Leben trägt alle Züge eines Abenteuerromans. Durch die Französische Revolution aus seinem Vaterland vertrieben, fand Charles de Villers Zuflucht in Deutschland und Göttingen. In Lübeck hat er die dorthin verheiratete Göttinger Professorentochter Dorothea Schlözer mutig vor marodierenden französischen Soldaten geschützt und sich bei Napoleon für den Erhalt der Universität Göttingen eingesetzt. Erfahren Sie mehr über das spannende Leben des Exil-Franzosen, der 1815 als Professor in Göttingen starb.

Bildvortrag von Dr. Monique Bernard

Im Tapetensaal, Beginn 18.30 Uhr

Eintritt frei, Spenden erbeten

Eine Veranstaltung der Deutsch-Französischen Gesellschaft Göttingen e.V.